
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Sensor-Typ | Optischer Gasgel-Erkennungssensor |
| Technologie | Optisches Labyrinth-Design |
| Kommunikation | CAN-Bus, PWM-Signalausgang |
| Betriebsspannung | 8–16 VDC |
| Betriebstemperatur | -40 °C bis +85 °C |
| Lagertemperatur | -40 °C bis +125 °C |
| Stromverbrauch | <50 mA (typisch) |
| Stromschutz | Verpolung, Überspannung, Kurzschluss |
| Betriebsarten | Kontinuierlich, Überwachung, Schlaf |
| Selbstdiagnose | Eingebaute Diagnosefunktion |
| Parameter-Konfiguration | Online über UDS-Protokoll |
| Entschädigung | Nullpunkt- und Temperaturkompensation |
| EMV-Leistung | Erfüllt Automobilstandards |
| Gehäusematerial | Flammhemmendes ABS+PC |
| Montagemethode | Halterungsmontiert, anpassbar |
| Abmessungen | Kompaktes rechteckiges Design, geeignet für die Integration von Akkupacks |
| Einhaltung | RoHS, REACH, ISO 7637-2, AEC-Q100 Klasse 1 |
| Sicherheitsbewertung | ASIL-B-konform |
Der Automotive Gas Gel Sensor ist eine wichtige Sicherheitskomponente, die speziell für den Einsatz im Batteriemanagementsystem (BMS) von New Energy Vehicles (NEVs) entwickelt wurde, einschließlich Elektroautos, Hybrid-Elektrofahrzeugen (HEVs) und Plug-in-Hybrids (PHEVs). Dieser fortschrittliche optische Sensor erkennt die Freisetzung von Gasgel – ein Nebenprodukt von thermischem Durchgehen oder internen Kurzschlüssen – in Lithium-Ionen-Akkupacks. Wenn abnormale Bedingungen wie Überladung, Überhitzung oder mechanische Beschädigungen auftreten, können die Batteriezellen in einen thermischen Zustand übergehen, was zur Zersetzung von Elektrolyten und zur Bildung brennbarer Gase und gelähnlicher Substanzen führt. Der Gasgelsensor erkennt diese gefährlichen Emissionen schnell durch ein innovatives optisches Labyrinthdesign und löst sofortige Warnungen an das BMS des Fahrzeugs über CAN- oder PWM-Kommunikationsprotokolle aus.
Diese Frühwarnfunktion ermöglicht es dem BMS, Schutzmaßnahmen wie das Trennen des Hochspannungskreislaufs, das Aktivieren von Kühlsystemen oder das Einleiten von Notabschaltungen einzuleiten – wodurch das Risiko von Bränden, Explosionen oder katastrophalen Ausfällen erheblich reduziert wird. Der Sensor arbeitet in einem weiten Temperaturbereich (-40 °C bis +85 °C) und gewährleistet eine zuverlässige Leistung unter extremen Klimabedingungen und bei längerem Betrieb mit hoher Last. Er unterstützt mehrere Betriebsmodi – einschließlich kontinuierlicher Überwachung, aktiver Überwachung und Ruhemodus – um den Stromverbrauch zu optimieren und die Lebensdauer zu verlängern.
Der Sensor zeichnet sich durch eine robuste elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) aus und erfüllt die Standards für die Immunität gegen elektrisches Rauschen und Störungen in komplexen Fahrzeugumgebungen. Er umfasst umfassende Stromschutzmechanismen wie Verpolungspolarität, Überspannung und Kurzschlussschutz, die die Haltbarkeit unter rauen Betriebsbedingungen gewährleisten. Parameter können online über das UDS-Protokoll (Unified Diagnostic Services) konfiguriert werden, sodass OEMs Empfindlichkeitsschwellenwerte, Reaktionszeiten und Diagnosecodes an die spezifische Batteriechemie und Fahrzeugarchitektur anpassen können.










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